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SAC EMMENTAL

Saanenmöser-Gstaad

9. August 2017
585. Wanderung

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Wanderbericht vom Saanenland

Nach regnerischen Tagen und trotz unsicherer Wetterprognose wagten sich 42 Wanderinnen und Wanderer den Ausflug ins Saanenland unter die Füsse zu nehmen. Nach Kaffee, Brötli/Gipfeli in der Lounge des Hotels Hornberg in den Saanenmösern, teilten wir uns in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe unter der Leitung von Regine Rychener nahm die «Talstrecke» über Schönried-Gstaad und die andere Gruppe den «Höheweg» nach Gstaad in Angriff. Kaum waren die ersten Schritte getan, riss die Wolkendecke auf, das Blau am Himmel breitete sich aus und Peter Rychener konnte schon bald die sichtbaren Berggipfel bei ihren Namen nennen. Die dem Wetter entsprechende Stimmung war aufgeheitert, die «Wandergespräche» angeregt so dass «im Nu» das Reiseziel Gstaad, mit den Türmen des Hotels Palace Gstaad und die ersten im Stil »bescheiden» gehaltenen Villen sichtbar wurden. Zum Staunen brachte uns noch die letzte Wegstrecke durch den unterirdischen Kreisel des Hotels Alpina. Welch «skuril» anmutender Zugang in eine «5-Sterne-Welt»! (s. auch Foto)

Gut aufgehoben fühlten wir uns dann im ausgewählte Sporthotel Victoria - vielen noch bekannt aus einer Sommerwanderwoche vor 10 Jahren – wo wir das Mittagessen einnahmen. Das Zusammensein bei Speis und Trank bietet an diesen Wandertagen immer wieder Gelegenheit, Gedanken und Erinnerungen auszutauschen, frei nach dem Motto «u de, weisch no…».

Der Ausflug nach Gstaad wäre nicht abgerundet, ohne durch die Strassen zu flanieren und Eindrücke von «gehobener Klasse» wahrzunehmen, sei es mit Blick in die Schaufenster der Bijouterien und Modegeschäfte und anderer dargebotenen Exklusivitäten. So fand unsere Wanderung ihren Abschluss. Zufrieden und glücklich auch mit weniger «Glamour», erfreut über das gemeinsame Wandererlebnis und die gelebte Kameradschaft.

Ich danke Regine und Peter Rychener für die Unterstützung bei der Rekognoszierung und Durchführung der Wanderung. Ein Dank geht auch an Werner Kunz für sein Fotografieren. Was wäre dieser Bericht ohne seine wunderschönen Bilder.

Fred Schilt

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